WLAN Überwachungskamera - Testberichte, Infos & Vergleich 2017


Ob zum Schutz vor und zur Abschreckung von Einbrechern oder um mal zu schauen, was das Baby, die Oma oder das Haustier macht: Wenn man gerade mal nicht zu Hause ist, eignet sich eine WLAN Überwachungskamera hervorragend.

Sie ist schnell installiert, flexibel und bietet vielfältige Funktionen. Aber es gibt auch einige Dinge bei der Kaufentscheidung zu beachten, um die Kamera zu finden, welche am besten zu Ihrem Einsatzbereich passt. Ich habe die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt und die besten Kameras gestestet. Besonderen Wert habe ich dabei auf die technischen Funktionen, Alarmoptionen, Software und Benutzerfreundlichkeit gelegt. Wer es etwas anschaulicher mag, kann auch mal auf meinem YouTube-Kanal vorbeischauen.

Unsere WLAN Überwachungskamera Bestenliste 2017

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INSTAR IN-6014HD IdeaNext C1704 HiKam Q7 Wansview K1
WLAN Überwachungkamera Instar IN-6014HDWLAN Überwachungkamera IdeaNext C1704 WLAN Überwachungkamera HiKam Q7 WLAN Überwachungkamera Wansview K1
Auszeichnung Testsieger Preis-Leistungs-Sieger
max. Auflösung 1280×720 1920×1080 1280×720 1920×1080
Bilder pro Sekunde 25 25 20 25
Betrachtungswinkel 90° 85° 75° 120°
Schwenken/Neigen/Zoom 350°/100°/- 290°/120°/- 350°/120°/- -/-/-
Lautsprecher/Mikrofon ja/nein ja/ja nein/nein ja/ja
externer Lautsprecher /Mikro Anschluss ja/nein ja/nein nein/nein nein/nein
Reichweite Nachtsicht 25m 30m 10m 15m
passiver Infrarotsensor ja nein ja nein
Installation 4.9 Stars 4.6 Stars 5.0 Stars 4.3 Stars
Alarmsystem 4.9 Stars 4.0 Stars 4.6 Stars 3.2 Stars
Software 5 Stars 4.7 Stars 3.5 Stars 4.6 Stars
Support 4.8 Stars 4.8 Stars 4.9 Stars 4.6 Stars
Testurteil 1,1 1,3 1,4 1,7
Testartikel Zum Test Zum Test Zum Test Zum Test
Beschreibung
  • umfangreiche Einstelloptionen
  • zuverlässiges Alarmsystem
  • ausführliche Infos zur Installation und Benutzung
  • hervorragende Bildqualität
  • scharfe und weite Nachtsicht
  • vielfältige Einstelloptionen
  • sehr einfache Installation und Bedienung
  • zuverlässiges Alarmsystem
  • perfektes Einsteigermodell
  • kompakt und klein, leicht zu verstecken
  • ausgezeichnete Bildqualität
  • breites Sichtfeld
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Ausführliche Informationen zu WLAN Überwachungskameras


Da es viele technische Besonderheiten bei WLAN Kameras gibt, habe ich hier die wichtigsten Fragen möglichst verständlich und ohne viele Fachbegriffe erklärt. So kann jeder, egal mit welchem Vorwissen, meine Testberichte verstehen und weiß, worauf es am Ende beim Kauf einer WLAN Überwachungskamera ankommt. Falls trotzdem noch Unklarheiten auftreten, beantworte ich diese selbstverständlich gerne.

Welche technischen Merkmale besitzt eine WLAN Überwachungskamera?

Wichtig ist natürlich die Qualität der Videos. Allerdings gibt es noch einige andere Dinge, auf die man beim Kauf achten sollte. Viele WLAN Überwachungskameras besitzen neben der Video- und Fotofunktion zum Beispiel auch eine Gegensprechanlage zur Kommunikation. Für ein breite Sicht sorgen Weitwinkelobjektive sowie Schwenk-, Neige und Zoommotoren. Für die Überwachung bei Nacht werden Infrarot-LEDs genutzt.
Welche Auflösung sollten die Videos haben?
Bei einer WLAN Überwachungskamera gibt es, wie bei allen Kameras, zwei wichtige charakteristische Merkmale. Zum einen die Auflösung und zum anderen die Anzahl der Bilder pro Sekunde (engl: FPS – Frames per Second). Die gängigsten Auflösungsformate sind VGA mit 640×480 Pixeln, HD mit 1280×720 Pixeln und Full-HD mit 1920×1080 Pixeln. Bei WLAN-Kameras im privaten Bereich ist HD völlig ausreichend, da man sich den Video-Stream aufgrund der Internetverbindung vor allem über mobile Geräte teilweise sowieso nicht in Full-HD anschauen kann.

Die Bildfrequenz ist wichtig für eine flüssige Aufnahme. Das menschliche Auge erkennt ab 24 FPS keine Einzelbilder mehr, weshalb diese Anzahl für einen „ruckelfreien“ Film erforderlich ist. Allerdings braucht man auch nicht übermäßig mehr Bilder pro Sekunde, da diese die Speichergröße unnötig erhöhen würden. Ideal sind 25-30 FPS, auch wenn diese im Live-Stream oft nicht erreicht werden und sich daher erst hinterher beim Abspielen der Videos bemerkbar machen.

Welche Möglichkeiten gibt es, Fotos zu machen?
Fast jede WLAN Überwachungskamera besitzt neben der Videofunktion auch noch die Möglichkeit, Fotos zu machen. Diese werden mit der selben Auflösung wie das Video gemacht, anders als es bei normalen Kameras üblich ist, wo die Pixelanzahl bei Bildern oft weit über der der Videos liegt. Interessant ist auch die Funktion, in regelmäßigen Abständen Fotos zu machen. Diese können in Abhängigkeit vom Hersteller unterschiedlich, oft auch parallel zur Videoaufnahme gemacht werden. Fotoserien brauchen nur wenig Speicher und können somit anders als Videoaufnahmen, die oft nach wenigen Tagen die Speicherkapazität ausgeschöpft haben, lange Zeiträume dokumentieren. Es können auch Zeitraffer erstellt werden, indem man die Bilder schnell hintereinander abspielen lässt.
Was hat es mit dem Schwenken, Neigen und Zoomen auf sich?
Neben einem Weitwinkelobjektiv besitzen viele WLAN Überwachungskameras zusätzlich noch Motoren, mit denen man die Kamera rotieren lassen kann, um eine 360° Rundumsicht zu bekommen. Die horizontale Bewegung wird Schwenken (engl: Pan) und die vertikale Bewegung Neigen (engl: Tilt) genannt. Um wieviel Grad sich eine Kamera bewegen lässt, ist von Kamera zu Kamera unterschiedlich. Bei manchen Kameras gibt es außerdem noch einen optischen Zoom, bei dem sich im Gegensatz zum digitalen Zoom die Auflösung beim Vergrößern nicht verringert. Vor allem die Positionsänderung ist eine sehr nützliche Funktion und gehört eigentlich zu einer WLAN Überwachungskamera dazu.
Welche Audiooptionen bietet eine WLAN Überwachungskamera?
Viele WLAN Kameras besitzen neben dem Mikrofon, mit dem sie den Ton für die Videos aufnehmen, auch einen Lautsprecher. Durch die Gegensprechanlage kann man mit den Personen, die sich in der Nähe der Kamera befinden, kommunizieren. Die Tonqualität variiert bei den unterschiedlichen Modellen. Einige Kameras besitzen zusätzlich noch einen Audio-Ausgang und/oder -Eingang, wo man externe Lautsprecher oder Mikrofone zur Verbesserung der Tonqualität anschließen kann.
Wie kann ich mein Haus nachts im Auge behalten?
Da man natürlich auch in der Nacht sein Haus beobachten möchte und herkömmliche Aufnahmen in der Dunkelheit nur schlecht möglich sind, besitzen WLAN Kameras einen Nachtsichtmodus. In diesem leuchten Infrarot-LEDs den Raum mit einem für das menschliche Auge unsichtbarem Licht aus. Das Bild hat die gleiche Auflösung wie am Tage, allerdings ist es nur schwarz-weiß. Die Stärke und Anzahl der Infrarot-LEDs entscheidet über ihre Reichweite. Man sollte beim Kauf darauf achten, dass die Reichweite für den Raum ausreichend groß ist, in dem man die WLAN Überwachungskamera aufstellen möchte. Das Umschalten von Tag- auf Nachtsicht erfolgt bei allen Kameras mit einem hörbaren Klicken. Leider sind die Infrarot-LEDs bei allen getesteten Kameras durch ein leichtes rotes Glimmen in der Dunkelheit wahrnehmbar, was die Kameras nicht ganz unsichtbar in der Nacht macht.

Wie meistere ich die Installation meiner WLAN Überwachungskamera am besten?

Bei der Installation gibt es oft die meisten Hürden, daher ist eine verständliche Anleitung ein wichtiger Punkt. Meistens gibt es eine Schnellstartanleitung, mit deren Hilfe man oft zum Ziel kommt. Viele Hersteller liefern aber entweder noch eine ausführliche Anleitung mit oder stellen sie als Download zur Verfügung, da gerade bei konkreten Einstellungsfragen die Schnellstartanleitung oft nicht mehr ausreicht. Manchmal gibt es auch Anleitungsvideos auf der Herstellerseite oder auf YouTube. Wer noch nicht so mit der Installation von technischen Geräten vertraut ist, sollte auf jeden Fall schauen, dass der Hersteller ausreichend Informationen in der richtigen Sprache bietet.
Wie läuft die Installation der WLAN Überwachungskamera ab?
Im Groben verläuft die Installation immer ähnlich. Die Kamera wird mit dem Netzteil an die Steckdose angeschlossen und dann oft erst einmal über ein LAN-Kabel mit dem WLAN-Router verbunden. Nach dem Download der entsprechenden App oder Software für die Kamera erfolgt dort die Eingabe des WLAN-Passwortes. Anschließend verbindet sich die Kamera nun über WLAN mit dem Router und man kann das LAN-Kabel lösen. Jetzt können noch weitere Einstellungen zur Anpassung der WLAN Überwachungskamera vorgenommen werden.

Was bietet eine WLAN Überwachungskamera für Alarmoptionen?

Eine große Rolle spielt bei WLAN Kameras natürlich auch das Alarmsystem.
Die Wahl der richtigen Sensoren und der korrekten Einstelloptionen ist für das einwandfreie Funktionieren des Alarmsystems wichtig. Außerdem gilt es zu entscheiden, ob man den Einbrecher durch einen akustischen Alarm verjagen oder lieber heimlich aufnehmen möchte. Die Speicherung der Aufnahmen erfolgt entweder auf der SD-Karte in der Kamera oder, falls der Einbrecher die Kamera gleich mit einpackt, online auf einem FTP-Server oder in einer Cloud.
Was gibt es für unterschiedliche Arten von Alarmsensoren?
Ein Alarm kann durch unterschiedliche Sensoren erkannt werden. Der einfachste ist ein normaler Bewegungssensor. Bei diesem wird durch die Kamerasoftware jedes Bild mit dem vorherigen verglichen. Sobald es zu Änderungen kommt, wird der Alarm ausgelöst. Leider hat dieser Sensor einen Nachteil, denn es kommt häufig zu Fehlalarmen. So zum Beispiel, wenn sich die Helligkeit im Raum durch eine andere Bewölkung ändert oder sich vor dem Fenster Zweige im Wind bewegen.

Diese Probleme gibt es bei dem zu fast 100% zuverlässigen passiven Infrarotsensor (PIR-Sensor) nicht, da er nur auf Wärmestrahlung reagiert. Wenn diese sich plötzlich ändert, zum Beispiel durch eine Person, die den Raum betritt, wird der Alarm ausgelöst, nicht aber, wenn sie sich langsam wie bei der Erwärmung einer Scheibe durch die Sonne ändert. Manche WLAN Überwachungskamera hat zudem noch einen Audio-Sensor, der bei zu lauten Geräuschen den Alarm aktiviert. Seltener sind hingegen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensoren.

Welche Alarmeinstellungen brauche ich?
Vor allem beim Alarmsystem sind umfangreiche Einstelloptionen wichtig, um es auf den zu überwachenden Raum abzustimmen und Fehlalarme zu vermeiden. Zum einen ist es wichtig, die Alarmempfindlichkeit und verschiedene Alarmbereiche einstellen zu können. Die Pufferzeit gibt an, wie viel Filmmaterial in der WLAN Überwachungskamera zwischengespeichert wird. Bei einer Aktivierung des Alarms wird diese gepufferte Sequenz dann vor das eigentliche Video gehängt. Das bringt den Vorteil mit sich, dass man zum Beispiel noch den Einbrecher beim Anschleichen filmen kann und nicht erst, wenn er im Haus den Alarm ausgelöst hat. Diese Pufferzeit kann bei den einzelnen Modellen stark variieren, ist aber ebenso wichtig wie die Auslösezeit. Weitere Alarmoptionen sind die Kopplung verschiedener Sensoren und die Aktivierung des Alarmsystems durch einen Zeitplan.
Wie erfolgt die Benachrichtigung im Alarmfall?
Es gibt mehrere Möglichkeiten, über einen Alarm benachrichtigt zu werden. Zum Beispiel durch eine E-Mail, die auch schon Fotos von der Bewegung enthalten kann. Wenn man die entsprechende App für seine WLAN Überwachungskamera auf dem Smartphone installiert hat, kann man sich oft auch Mitteilungen schicken lassen. Bei manchen Kameras gibt es neben diesen stummen Alarmen auch die Möglichkeit, den Lautsprecher der Kamera als Sirene zu nutzen, um den Einbrecher so in die Flucht zu schlagen.
Kann ich externe Geräten und Sensoren anschließen?
Bei mancher WLAN Überwachungskamera kann man zusätzlich noch externe Geräte wie zum Beispiel Tür- und Fensterkontakte, PIR-Sensoren oder Sirenen integrieren. Das passiert entweder über Funk oder den Alarm Input/Output.

Wo kann ich die Aufnahmen meiner WLAN Überwachungskamera speichern?

Die Videos der WLAN Überwachungskamera werden entweder lokal auf einer in der Kamera eingesteckten SD-Karte oder online auf einem FTP Server, einer Cloud oder einer Synology DiskStation gespeichert. Die Einrichtung des FTP-Servers kann man oft aus den entsprechenden Anleitungen und Tutorials der entsprechenden Kameras entnehmen. Die Synology DiskStation ist ein Speichergerät, welches in das Netzwerk der Kamera eingebunden und meist an den Router angeschlossen wird. Auf diesem netzgebundenen Speicher (engl: Network Attached Storage – NAS) wird die Software Synology Surveillance Station zur zentralen Verwaltung der WLAN Überwachungskamera installiert. Genauere Informationen und Testberichte zur Synology DiskStation findest du bald auf dieser Webseite.

Was gibt es bei der Software alles zu beachten?

Die richtige Software ist ebenso wichtig wie die Hardware und zudem eines der großen Probleme vieler Hersteller. Diese weisen in diesem Bereich noch teils deutliche Mängel auf. Eine hohe Kompatibilität für unterschiedliche Geräte und Betriebssysteme, umfangreiche Einstelloptionen und eine benutzerfreundliche Bedienung sind leider nicht selbstverständlich. Zum Glück kann man, dank dem ONVIF-Standard, den inzwischen sehr viele Kameras besitzen, seine WLAN-Überwachungskamera auch mit einer Fremdanbietersoftware betreiben.
Wie kann ich mit der Herstellersoftware auf meine WLAN Überwachungskamera zugreifen?
Eigentlich stellen alle Kamerahersteller eine eigene mehr oder weniger gute App zur Verfügung, meist aber nur für iOS und Android. Teilweise sind diese Apps aber nicht für alle Geräte und Versionen optimiert und machen Abstriche in den Einstelloptionen und der Bedienung. Daher gibt es auch bei fast allen Kameras eine Weboberfläche für Windows und oft auch für Mac OS. Um diese aufzurufen, wird die vom Router vergebene IP-Adresse in den Browser eingegeben. In dieser Weboberfläche stehen einem dann alle vom Hersteller vorgesehenen Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Welche Einstelloptionen gibt es?
Neben den bereits erwähnten Alarmeinstellungen gibt es viele weitere wichtige Einstelloptionen. Zum einen lassen sich oft die Videoeigenschaften Helligkeit, Kontrast, Farbton, Sättigung, Schärfe und Bildqualität verändern, wobei die Schärfe auch teilweise manuell durch ein kleines Rädchen an der Linse eingestellt wird. Zum anderen ist es wichtig, das Bild drehen und spiegeln zu können, falls man die Kamera kopfüber anbaut. Datum und Uhrzeit lassen sich fast immer einstellen und werden normalerweise auf dem Video zusammen mit der Kamerabezeichnung oder Ähnlichem angezeigt. Diese Bildschirmanzeigen werden auch OSD (On-Screen-Display) genannt und lassen sich oft auch deaktivieren. Eine weitere nützliche Funktion ist es, bestimmte private Bereiche auszugrauen.

Bei schwenkbaren WLAN Überwachungskameras lässt sich oft die Drehgeschwindigkeit einstellen. Außerdem kann man eine bestimmte Anzahl an Kamerapositionen speichern, etwa wo sich diese nach dem Einschalten hinbewegt. Man kann sogar eine wiederholbare Tour erstellen, die die Kamera dann abfährt. Meist kann noch die Empfindlichkeit für das Umschalten auf Nachtsicht anpasst werden. Die Mikrofon- und Lautsprecherlautstärke ist auch häufig einstellbar. Oft lassen sich unterschiedliche Benutzer mit unterschiedlichen Rechten einrichten. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Kamera umso benutzerfreundlicher und individueller wird, je mehr Einstelloptionen eine durchdachte Software bietet.

Wie kann ich Software von Drittanbietern verwerden?
Wenn man unzufrieden mit der Herstellersoftware ist, gibt es die Möglichkeit, kostenlose sowie kostenpflichtige Software von anderen Anbietern zu nutzen, egal ob am Smartphone, Tablet oder Computer. Dies ist aufgrund des globalen Standards ONVIF möglich. Dadurch können alle Netzwerkkameras und Softwares, die diesen Standard unterstützen, frei miteinander kombiniert werden. Eine gute kostenlose, ONVIF-kompatible Software wäre zum Beispiel iSpy. Wem die manchmal nur lückenhaften Einstelloptionen in der Herstellersoftware nicht reichen, oder wer plant, mehrere Kameras von unterschiedlichen Herstellern zu installieren, sollte beim Kauf darauf achten, dass seine WLAN Überwachungskamera ONVIF-kompatibel ist. Glücklicherweise ist das aber fast schon zur Selbstverständlichkeit geworden.
Was hat es mit dem Dynamischen Domain Name System (DDNS) auf sich?
Wenn man in den Artikelbeschreibungen etwas von DDNS liest, kann man sich vielleicht nicht direkt etwas darunter vorstellen. Deshalb habe ich hier versucht, eine einfache Erklärung ohne viele IT-Fachbegriffe zu finden: Wenn du auf deine WLAN Überwachungskamera zugreifen möchtest, kannst du das auf zwei Arten machen. Zum einen wenn du zu Hause bist und dich im selben Netzwerk (z.B. WLAN) wie deine Kamera befindest. Oft möchtest du aber bestimmt von unterwegs gucken, wie es in deinem Haus aussieht. Hierfür benötigst du eine Internetadresse (DDNS-Adresse), über welche du deine Kamera erreichen kannst. Diese ist notwendig, da sich die IP-Adresse deines Routers regelmäßig ändert. Der DDNS-Dienst wird von vielen Herstellern kostenlos angeboten. Die Einrichtung ist oft in einer ausführlichen Anleitung beschrieben und gar nicht so kompliziert, wie es zuerst scheint. Ausführlichere Informationen findest du hier.

Wie wichtig ist ein guter Support?

Vor allem als Laie oder erstmaliger Besitzer einer WLAN Überwachungskamera kann ein schneller und kompetenter Support sehr von Bedeutung sein, aber auch erfahrenere Benutzer benötigen manchmal Hilfe bei konkreten technischen Problemen. Viele Kamerahersteller antworten daher auf E-Mails innerhalb von 24 Stunden entweder in gutem Deutsch oder Englisch, von ein paar Ausnahmen mal abgesehen. Aus diesem Grund habe ich natürlich auch den Support getestet. Viele Hersteller stellen auf ihrer Website zudem auch umfangreiche Infos, Tutorials und bereits gestellte Fragen zur Verfügung, wodurch sich viele Probleme meist schon ohne den Support lösen lassen.